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Comydo-Zugangssystem einrichten

Mit der Comydo-Anbindung verwenden Teilnehmende ihr persönliches edoobox Ticket an einem eingerichteten Türscanner. edoobox prüft, ob die Person aktuell eine passende bestätigte Teilnahme besitzt. Comydo übernimmt die Ansteuerung des angeschlossenen Schliesssystems.

Ein erlaubter Scan kann gleichzeitig einen Präsenzstatus setzen. Die physische Einrichtung von Scanner, Tür und Schliesssystem erfolgt mit Comydo beziehungsweise Ihrem Installationspartner.

Voraussetzungen und Plugin prüfen

  • Das Comydo-Plugin ist im Plugin-Manager für Ihr Konto verfügbar und aktiviert.
  • Sie besitzen Schreibrechte für die Einstellungen. Mit Leserechten können Sie vorhandene Verbindungen ansehen; Einrichtung, Änderungen und Zugang prüfen benötigen Schreibrechte.
  • Persönliche Tickets sind eingerichtet und die benötigten Personen besitzen bestätigte Buchungen.
  • Die geplanten Termine, Angebotszuordnungen und Räume sind gepflegt.
  • Comydo kann die von edoobox angezeigte Adresse erreichen und eine authentifizierte Prüfanfrage senden.

Öffnen Sie Globale Einstellungen → Integrationen → Zugangssysteme. Falls dort zunächst Plugin-Details erscheinen, prüfen Sie die Freischaltung im Plugin-Manager.

Verbindung, Zugang, Scanner und Regel unterscheiden

EbeneAufgabeBeispiel
VerbindungBesitzt die Adresse und den Schlüssel für Comydo.Sportzentrum
Zugang / RaumBündelt Scanner, Freigaberegeln und optionalen Präsenzstatus.Halle Nord – Eingang
ScannerDas konkrete Gerät, das ein Ticket vorgelegt bekommt.Lesegerät Nord
ZugangsregelBestimmt berechtigte Buchungen und Zeitfenster.Gebuchte Hallentermine mit 20 Minuten Vorlauf

Ein Zugang kann mehrere Scanner und Regeln enthalten. Ein Scanner gehört innerhalb seiner Verbindung genau zu einem Zugang. Für mehrere Türen genügt häufig eine gemeinsame Verbindung; eine weitere Verbindung besitzt eine eigene Adresse und einen eigenen Schlüssel.

Comydo-Verbindung erstellen

  1. Wählen Sie bei der Comydo-Anbindung Einrichten und vergeben Sie einen verständlichen Namen.
  2. Speichern Sie die Verbindung. Der Zustand Eingerichtet · noch nicht aktiviert ist für die Vorbereitung vorgesehen.
  3. Kopieren Sie die angezeigte Webhook-URL.
  4. Hinterlegen Sie bei Comydo die vollständige URL für eine Anfrage mit POST und JSON sowie den angezeigten Bearer-Token.
  5. Bewahren Sie den Token geschützt auf. Er wird nur jetzt angezeigt.
  6. Öffnen Sie Verwalten, um Zugänge, Scanner und Regeln vorzubereiten.

Für diese Verbindung ist kein zusätzliches Comydo-API-Konto erforderlich. Eine Tokenersetzung unter Erweiterte Einstellungen → Token ersetzen macht den bisherigen Schlüssel sofort ungültig. Aktualisieren Sie danach die Comydo-Konfiguration, bevor Sie wieder reguläre Scans erwarten.

Zugang und Präsenzwirkung anlegen

  1. Wählen Sie innerhalb der Verbindung Zugang hinzufügen.
  2. Vergeben Sie einen Namen, beispielsweise «Halle Nord – Eingang».
  3. Wählen Sie Präsenzstatus beim Scan oder Präsenz nicht verändern.
  4. Speichern Sie und öffnen Sie den Zugang über Verwalten.

Für Ausgangsscans legen Sie einen eigenen Zugang mit eigenem Scanner und dem gewünschten Ausgangsstatus an. Die Richtung wird nicht allein aus einem einzelnen Scanner oder dessen Namen abgeleitet.

Scanner zuordnen

Manuell: Wählen Sie Scanner hinzufügen, erfassen Sie Name und die von Comydo gelieferte Geräte-ID und speichern Sie die Zuordnung zum geöffneten Zugang. Geräte-IDs bestehen aus 8 bis 20 hexadezimalen Zeichen. Verwenden Sie dieselbe ID nicht für einen zweiten Zugang.

Automatisch erkennen: Wählen Sie beim Zugang Scanner automatisch erkennen. Führen Sie am neuen Gerät einen Testscan durch. Sobald die authentifizierte Comydo-Anfrage eingeht, erscheint Neuer Scanner erkannt. Wählen Sie Scanner zuordnen, prüfen Sie den Zugang und bestätigen Sie.

Ein erkanntes Gerät erhält erst nach Ihrer Zuordnung eine Zugangsberechtigung. Läuft das Einrichtungsfenster ab, starten Sie die Erkennung erneut. «Letzter Scan» bestätigt einen empfangenen Scan; das Ergebnis lesen Sie im Zugangsprotokoll.

Zugangsregel und Zeitfenster definieren

  1. Wählen Sie beim Zugang Regel hinzufügen.
  2. Vergeben Sie einen verständlichen Namen.
  3. Wählen Sie die Freigabe anhand eines Angebotsbereichs oder eines Raums.
  4. Ordnen Sie das gewünschte Angebot, eine passende Kategorie beziehungsweise Kontoebene oder den Raum zu.
  5. Pflegen Sie den Einlass vor Terminbeginn und nach Terminende. Zulässig sind 0 bis 1440 Minuten in Schritten von fünf Minuten.
  6. Speichern Sie und prüfen Sie den Aktivstatus der Regel.

Eine Kategorie oder die Kontoebene umfasst auch künftig hinzugefügte darunterliegende Angebote. Zutritt erhält trotzdem nur, wer einen passenden Termin tatsächlich bestätigt gebucht hat. Bei Multiangeboten muss die Regel zum gebuchten Teilangebot passen; der Container gewährt keinen pauschalen Zugang.

Der Zeitraum gilt für jeden gebuchten Termin. Er gibt keinen durchgehenden Zutritt zwischen zwei Kurstagen und hält eine Tür nicht dauerhaft geöffnet. Warteliste, unbestätigte MustPay-Reservationen, stornierte Buchungen und nicht gebuchte Lektionen werden abgewiesen. Eine offene Rechnung allein sperrt eine bereits bestätigte reguläre Teilnahme nicht. Stimmen Sie die gewünschte Zahlungsregel vor dem Einsatz mit dem Buchungsprozess ab.

Welche Präsenzen ein erfolgreicher Scan ändert

Wenn ein Präsenzstatus hinterlegt ist, aktualisiert ein erlaubter Scan alle aktuell laufenden bestätigten Termine der Person im Konto. Dazu kann auch ein gleichzeitig laufender Termin eines anderen Angebots gehören. Zusätzlich wird der Termin berücksichtigt, der den Zutritt innerhalb des Vor- oder Nachlaufs erlaubt hat.

Andere zukünftige Termine und nicht gebuchte Lektionen werden nicht pauschal als besucht markiert. Ein gesetzter Status kann durch einen weiteren erlaubten Scan mit anderem Status ersetzt werden. Abgelehnte Scans verändern keine Präsenz. Kann die vorgesehene Präsenz nicht gespeichert werden, wird der Zutritt ebenfalls nicht freigegeben.

Zugang prüfen und aktivieren

  1. Kontrollieren Sie, dass Verbindung, Zugang, Scanner und mindestens eine passende Regel aktiv sind.
  2. Wählen Sie unter Zugang prüfen den Scanner und geben Sie einen persönlichen Ticketcode ein.
  3. Prüfen Sie das Ergebnis mit einer bestätigten Teilnahme, einer Warteliste, einer stornierten Buchung und einem Termin ausserhalb des Zeitfensters.
  4. Führen Sie danach einen realen Testscan am angeschlossenen Gerät durch.
  5. Kontrollieren Sie Türreaktion, Zugangsprotokoll und gegebenenfalls Präsenz.

Zugang prüfen verwendet die aktuelle Serverzeit, öffnet keine Tür und verändert keine Anwesenheit. Die Prüfung berücksichtigt auch deaktivierte Verbindungen und zeigt eine entsprechende Ablehnung. Sie ersetzt deshalb keinen Test an der realen Tür.

Ablehnungen im Protokoll klären

MeldungKontrollpunkt
Verbindung deaktiviertAktivstatus der gewählten Verbindung.
Scanner oder Zugang unbekannt oder deaktiviertGeräte-ID, Zuordnung und beide Aktivstatus.
Ticket oder Person nicht aktivAktueller persönlicher Barcode und Teilnehmerprofil.
Keine passende bestätigte Teilnahme im ZeitfensterBuchung, konkreter Termin, Teilangebot, Raum und Zeitpuffer.
Präsenz konnte nicht gespeichert werdenPräsenzstatus und betroffenen Termin prüfen; Zutritt wird nicht freigegeben.

Das Zugangsprotokoll zeigt Prüfungen der gewählten Verbindung und gegebenenfalls des gewählten Zugangs. Pro Verbindung werden höchstens 200 Einträge ohne Ticketcodes oder Token gespeichert. Die Oberfläche lädt einen begrenzten aktuellen Kontoausschnitt; bei mehreren Verbindungen können weniger Einträge erscheinen. Die Quelle unterscheidet einen realen Scanneraufruf von der Testprüfung. Verwenden Sie das Protokoll zur aktuellen Fehleranalyse.

Bei einer Firmenbuchung besitzt nicht automatisch die Kontaktperson Zutritt. Entscheidend ist die tatsächlich gebuchte Person. Benennen Sie offene Plätze rechtzeitig und prüfen Sie den individuellen Ticketbezug.

Gespeichert, aber Ansicht nicht aktualisiert

Falls nach dem Speichern eine Meldung über nicht geladene Zugangsdaten erscheint, kann die Änderung bereits gespeichert sein. Wählen Sie Aktualisieren und prüfen Sie die vorhandene Verbindung, bevor Sie erneut etwas anlegen. Ein frisch angezeigter Token muss schon beim ersten Speichern sicher übernommen werden; er wird nach dem Neuladen nicht nochmals angezeigt. Ersetzen Sie ihn nur gezielt, wenn er tatsächlich fehlt, und aktualisieren Sie danach Comydo.

Beispiel: Eingang und Ausgang einer Trainingshalle

Eine Trainingshalle nutzt eine Verbindung und zwei Zugänge. Der Eingangsscanner prüft bestätigte Hallentermine mit 20 Minuten Vorlauf und setzt «Anwesend». Der Ausgang besitzt einen eigenen Scanner, eine passende Regel mit Nachlauf und setzt den gewünschten Ausgangsstatus. Das Team testet beide Richtungen mit derselben bestätigten Person sowie einen nicht gebuchten Termin.

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