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Buchungen mit Double-Opt-In

Die Abbildungen zeigen einen früheren Oberflächenstand. Verwenden Sie für die verfügbaren Funktionen und Optionen die Schritte in dieser Anleitung.

Mit Double-Opt-In prüfen Sie im Buchungsprozess E-Mail-Adresse oder Telefonnummer, bevor eine Buchung abgeschlossen wird. Die Funktion hilft, falsche Kontaktdaten, Fake-Buchungen und unerwünschte Anmeldungen zu reduzieren.

Die hier beschriebene Codeprüfung bestätigt eine Kontaktangabe im Buchungsformular. Richten Sie eine Newsletter-Anmeldung zusätzlich im vorgesehenen Prozess Ihres Newsletter-Systems ein.

Was bedeutet Double-Opt-In?

Double-Opt-In bedeutet, dass eine Person ihre Angabe zusätzlich bestätigt. Bei E-Mail erhält sie zum Beispiel einen Code oder Bestätigungslink. Bei Telefon wird ein Code per SMS gesendet oder vorgelesen.

Im vorgesehenen Prüfablauf bestätigt die Person den erhaltenen Code. Für die Telefonprüfung bestehen technische Ausnahmefälle; beachten Sie dazu den Abschnitt zu Versandproblemen.

Verfügbare Varianten

  • E-Mail-Verifizierung: Die buchende Person bestätigt ihre E-Mail-Adresse.

  • Telefon-Verifizierung: Die Telefonnummer wird per SMS oder Sprachanruf geprüft.

  • Kombination: E-Mail und Telefonnummer werden beide geprüft.

Für SMS- oder Telefonprüfungen können Kosten entstehen. Prüfen Sie die im Editor angezeigten Hinweise und den verfügbaren Saldo Ihres edoobox Kontos.

Double-Opt-In im Teilnehmerformular

E-Mail-Verifizierung aktivieren

  1. Öffnen Sie im Design Manager das gewünschte Teilnehmerformular.

  2. Öffnen Sie die Einstellungen des E-Mail-Feldes.

  3. Wählen Sie das E-Mail-Format.

  4. Aktivieren Sie die E-Mail-Code-Validierung.

Während der Buchung sendet edoobox einen Code an die eingegebene E-Mail-Adresse. Bei manchen E-Mail-Programmen kann bereits das Öffnen der Nachricht als erfolgreiche Validierung ausreichen; andernfalls gibt die Person den Code manuell ein. Wenn der Code nicht korrekt erkannt wird, kann die Buchung nicht abgeschlossen werden.

Telefon-Verifizierung aktivieren

  1. Öffnen Sie im Teilnehmerformular die Einstellungen des Telefonnummer-Feldes.

  2. Wählen Sie das Telefonnummer-Format.

  3. Die zugehörige Nummer-Code-Validierung ist mit diesem Format fest aktiv und im Editor ausgegraut.

edoobox sendet einen Code per SMS. Ist das Endgerät nicht SMS-fähig, kann der Code vorgelesen werden. Ein falscher Code bestätigt die Telefonnummer nicht. Wenn der Versanddienst ausfällt, kann edoobox die Telefonprüfung für den Vorgang aussetzen; prüfen Sie deshalb auch den Ausnahmefall.

Telefonnummer und Landesvorwahl prüfen

Die eingegebene Telefonnummer wird in ein E.164-Format umgewandelt. Wenn das nicht möglich ist, gilt die Nummer als ungültig. Bei lokalen Nummern verwendet edoobox die Landesvorwahl aus der Anmeldung; wenn diese nicht erkannt wird, wird das Land aus den Systemeinstellungen verwendet.

Eine Telefonprüfung ist kostenpflichtig. Prüfen Sie vor der Aktivierung die im Editor angezeigten Kosten und den verfügbaren Saldo Ihres edoobox Kontos. Der tatsächliche Preis kann je nach Anbieter und Land abweichen. Kontrollieren Sie die einzelnen Belastungen im Konto beziehungsweise Kontojournal und sorgen Sie für ausreichend Guthaben.

Double-Opt-In und Newsletter

Wenn im Buchungsprozess eine Newsletter-Einwilligung abgefragt wird, muss diese Einwilligung sauber dokumentiert werden. Verwenden Sie Double-Opt-In nicht als Ersatz für klare Einwilligungstexte, sondern als zusätzliche Bestätigung.

Für Newsletter-Integrationen lesen Sie Automatischer Export von Teilnehmerdaten in ein Newsletter-System.

Auch die Zustimmung zu AGB oder einem anderen Gesetzestext wird separat eingerichtet. Eine verifizierte E-Mail-Adresse bestätigt noch keine bestimmte Textversion. Verwenden Sie dazu Gesetzestexte im Buchungsprozess und ihre Nachweise. Eine Tracking-Einwilligung im Cookie-Banner ist wiederum eine eigene Einstellung.

Wann Double-Opt-In sinnvoll ist

Setzen Sie Double-Opt-In gezielt ein: Es schützt vor falschen Daten und Fake-Buchungen, verlängert aber den Buchungsprozess. Für Newsletter-Einwilligungen ist die bestätigte Adresse besonders wichtig. Für normale Kursbuchungen entscheiden Sie anhand von Risiko, Zielgruppe und Supportaufwand, ob E-Mail, Telefon oder beides nötig ist.

Wenn Sie Telefonvalidierung aktivieren, erklären Sie im Formular kurz, dass ein SMS-Code oder ein Sprachanruf erfolgen kann. So brechen Teilnehmende weniger häufig ab, wenn sie unerwartet einen Code erhalten.

Kosten, Abbruch und Benutzererlebnis

Double-Opt-In erhöht die Sicherheit, macht den Buchungsprozess aber etwas länger. Erklären Sie im Formular kurz, warum ein Code gesendet wird und was Teilnehmende tun sollen, wenn der Code nicht ankommt.

Anwendungsbeispiel: Newsletter-Einwilligung absichern

Ein Anbieter fragt im Buchungsformular die Newsletter-Einwilligung ab. Er aktiviert die E-Mail-Code-Validierung für die Buchung und konfiguriert die Newsletter-Einwilligung mit dem dafür vorgesehenen Prozess seines Newsletter-Systems. Eine bestätigte Buchungsadresse allein ist noch keine Newsletter-Einwilligung.

Beim Format Telefonnummer ist die zugehörige Nummer-Code-Validierung im Editor bereits fest aktiv und deshalb ausgegraut. Sie wird nicht über einen frei wählbaren zusätzlichen Schalter eingeschaltet. Erfassen Sie eine Nummer mit sinnvoller Landesvorwahl und prüfen Sie einen erreichbaren SMS- beziehungsweise Telefonanschluss.

Eine eingegebene falsche Bestätigung gilt nicht als erfolgreiche Prüfung. Ist der Versanddienst jedoch nicht verfügbar, kann edoobox die Telefonprüfung für den Vorgang aussetzen und die Buchung fortsetzen. Verwenden Sie diese Funktion deshalb nicht als alleinigen Nachweis einer Zugangsbefugnis. Die E-Mail-Code-Prüfung und Magic Login sind getrennt zu konfigurieren.

Kontrollieren Sie im eigenen Ablauf erfolgreiche Prüfung, falschen Code, erneute Anforderung und einen Abbruch. Die im Editor angegebenen Prüfkosten und die Verfügbarkeit des Versanddienstes sind für Ihre Einrichtung massgebend; eine pauschale Zusage für jede Länder- und Anschlusskombination ist daraus nicht ableitbar.

Codeprüfung bei fehlgeschlagenem Nachweis

Lassen Sie die Person zuerst Adresse beziehungsweise Telefonnummer und Landesvorwahl kontrollieren. Ein Code gilt für die aktuell geprüfte Eingabe. Bei falschem Code zeigt der Ablauf einen Fehler; nach wiederholten Fehlversuchen kann der vorhandene Code nicht weiter verwendet werden. Fordern Sie über den vorgesehenen Ablauf einen neuen Nachweis an. Prüfen Sie bei E-Mail zusätzlich den Spamordner und die Zustellung.

Die Telefonprüfung ist keine garantierte Zugangssperre: Kann der Verifizierungsdienst den Versand technisch nicht ausführen, sieht der aktuelle Ablauf eine Fortsetzung ohne erfolgreiche Telefonverifizierung vor. E-Mail-Verifizierung kann bei aktivem Nachweis auch durch das vorgesehene Verifizierungsbild in der geöffneten Nachricht bestätigt werden. Dokumentieren Sie einen erfolglosen Nachweis deshalb anhand des tatsächlichen Formularzustands, statt allein aus dem Versand auf eine bestätigte Identität zu schliessen.

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